Täglich aktuell: Marktinformationen von Coop Heizöl
Kursentwicklung Dollar/CHF (08;00 Uhr MEZ)
Schlusskurs Börse London Gasoil (Heizoel+Diesel) Dollar/Tonne (17:30 Uhr MEZ)
In eigener Sache
Was niemand mehr für möglich hielt, ist eingetroffen. Kalte Temperaturen und Schnee bis in die Tallagen haben Einzug gehalten. Wir sind trotz dieser widrigen Umstände bemüht, Sie prompt und zufriedenstellend zu beliefern. Achten Sie in Ihrem Eigeninteresse auf den Tankstand und bestellen Sie rechtzeitig Nachschub. Längere Wartezeiten in den Tanklagern und winterliche Strassenverhältnisse verzögern die Auslieferungen momentan. Bitte haben Sie Verständnis, falls es bei den Belieferungen zu Verzögerungen kommt. Wir tun unser Möglichstes, damit Sie wie gewohnt unser Coop-Heizöl erhalten.
Rohölpreise uneinheitlich
Die schwache Nachfrage sowie die gestiegenen US Lagerbestände setzten die US Rohölsorte WTI (West Texas Intermediate) gestern unter Druck. Auf der anderen Seite sorgen die Probleme mit dem Iran für Unterstützung der Nordsee Rohölsorte Brent. Entsprechend ist die Differenz zwischen WTI und Brent wieder auf rund 16 Dollar/Fass angestiegen. China hat der EU Unterstützung im Kampf gegen die Schuldenkrise zugesagt. Den Inspektoren der int. Atomenergiebehörde (IAEA) wurde im Iran der Zugang zu verdächtigen Anlagen, die Einsicht in Dokumente sowie die Befragung von Wissenschaftlern untersagt. Neue Impulse werden von der US Arbeitsmarktstatistik heute Nachmittag erwartet. Die Rheinfrachten ziehen aufgrund gestiegener Nachfrage und fallender Wasserstände etwas an.
Vorerst kein Streik an US Raffinerien
Am EU-Gipfel einigte man sich auf eine Schuldenbremse. Die sorgte gestern Vormittag zunächst für einen steigenden Euro und feste Aktien- und Ölmärkte. Die Lieferprobleme aus dem Sudan, der Atomstreit mit dem Iran sowie die Situation um die Petroplus unterstützen die Ölpreise weiterhin. Zusätzlich sorgte ein drohender Streik in der US Raffineriebranche für zeitweise festere Notierungen. Der Streik konnte mit einer vorläufigen Einigung vorerst abgewendet werden. Am Nachmittag sorgten dann enttäuschenede US Wirtschaftsdaten für fallende Aktienmärkte. In der Folge erholte sich der Dollar und die Ölpreise schwächten sich wieder etwas ab.
Iran vertagt Entscheidung über Exportstopp nach Europa
Am Freitag setzten die Ölpreise ihre Aufwärtsbewegung fort. Der vom Iran angedrohte Exportstopp in die EU,die Insolvenz der Petroplus sowie weitere Raffinerieausfälle unterstützten die Preise. Das iranische Parlament hat die Entscheidung über einen sofortigen Exportstopp vertagt. Der nachgebende Dollar gegenüber dem Schweizerfranken verhindert höhere Inlandpreise.
Iran will EU Embargo zuvorkommen
Die Entscheidung der Fed, den US Leitzins bis mindestens 2014 auf seinem historischen Tiefstand zu belassen, belastete den Dollar auch gestern. Ein schwacher Dollar stützt die Ölpreise, da die Rohstoffpreise für Investoren ausserhalb der USA dadurch günstiger werden. Ebenfalls unterstützend wirkt weiterhin das Thema Iran. Der Iran will seinerseits einen Exportstopp gegen die EU veranlassen und damit dem angekündigten Embargo zuvorkommen. Sonntags soll diese Möglichkeit im iranischen Parlament diskutiert werden.




